DJK St. Martin Neustadt a. d. Waldnaab e.V.         80 Jahre DJK Neustadt
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Chronik
Von Rudolf Katzenberger und Hans Prem (ab Mai 1978)


„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft.“ Dieser Kampfruf steht am Anfang der Chronik der DJK Neustadt/WN. Freilich, damals war es noch der kath. männliche Jugendverein, der im März 1928 im Gegenpol zur sozialistischen „Kinderfreunde-Bewegung“ ins Leben gerufen wurde. Weil die sozialistische Tendenz geradezu darauf hinauszielte, der Kirche die Jugend wegzunehmen, war die Gründung einer kath. Jugendgemeinschaft in Neustadt/WN. Höchste Notwendigkeit. Schon 1922 hatte Kooperator Kammermeier einen männlichen Jugendverein ins Leben gerufen, der anfänglich zwar blühte, aber binnen kurzer Frist wie „ein Kartenhaus“ zusammengefallen war. Pater Franz-Solan Rodach, der am 2. Nov. 1927 ins Kloster St. Felix kam und als 2. Kooperator in der Pfarrei fungierte, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die eingeschlafene Sache wieder zu beleben. In der damaligen Volksfortbildungsschule machte er traurige Erfahrungen. In der Chronik heiß es: „Niemand hatte sich um die heranwachsende Jugend gekümmert, niemand versuchte, sie in die rechte Bahn zu leiten. Deshalb einerseits die entsetzliche Verrohung und blinde Verhetzung der gefährlichen Elemente – es ist früher sogar zu offener Auflehnung gegen den Katecheten gekommen – andererseits fehlte den wenigen guten Burschen jeglicher Mut, aus ihrer Überzeugung keinen Hehl zu machen, für die gute Sache offen einzutreten.“

Pater Solan schaute zunächst eine zeitlang zu und beobachtete die ganze Lage. Dann wählte er aus denen, die den besten Eindruck machten, Anton Meister und Johann Hönning aus und weihte sie in seine Pläne ein.

Nach vielen Vorarbeiten wurden im März 1928 Einschreibelisten ausgegeben, in die sich mehr als 50 Jungens eintrugen und damit ihren Beitritt zu dem neugegründeten Verein bekundeten. Der Stadtrat stellte die bisherigen Posträume im alten Schloss dem Jugendverein zur Verfügung. Erster Vorstand war Anton Meister, Schriftführer Engelbert Feil, Kassier Wolfgang Werner. Als Besitzer fungierten Hans Hönning, Franz Kamm und Franz Hilgard. Die eigentliche Gründungsversammlung nach einer längeren Probezeit, auf der Pater Solan bestand, fand am Sonntag, den 3. Juni 1928 statt. Die Burschen waren mit Begeisterung bei der Sache. Der Chronist berichtet vor allem vom Engagement der jungen Neustädter für Kirche und die katholische Sache. Zum ersten Male kam der Jugendverein anlässlich eines Gautages im Jahre 1928 in Amberg mit der DJK in Verbindung. Der Präses und etwa 15 Jungen nahmen daran teil. Der Turn- und Sportbetrieb konnte wegen Mangel eines Sportplatzes noch nicht eröffnet werden. Ausflüge, Wanderungen, Elternabende, Theateraufführungen und sonstige gemeinsame Veranstaltungen schweißten die junge Gemeinschaft immer mehr zusammen. 192ß wurde im Rahmen des Jugendvereins eine eigene Turn- und Sportabteilung ins Leben gerufen. In der Fahne des Jugendvereins war schon das DJK-Wappen eingestickt. Wenn man auch noch keine eigene Vorstandschaft hatte, so war doch das Jahr 1928 das eigentliche Gründungsjahr der DJK Neustadt/WN.

Im Mai 1930 waren die Vorbereitungen für den Jugendheimbau abgeschlossen. Ende Mai erwarb der Verein ein Reck. Am 1. Juni begannen die Verbandsspiele in Faustball, bei der 3 Jungen in der Mannschaft des kath. Gesellenvereins mitspielten.

Viele fleißige Hände engagierten sich beim Bau des Jugendheims 1930.

▲ Viele fleißige Hände engagierten sich beim Bau des Jugendheims 1930.

Am Jugendsonntag (22. Juni 1930) erfolgte endlich die feierliche Grundsteinlegung für das kath. Jugendheim. H. H. Stadtpfarrer Gruber weihte im Hauptgottesdienst die neue Fahne, anschließend zogen die Vereine zur Baustelle des neuen Jugendheimes zur Grundsteinlegung. Schon ende Juli gab es eine kleine „Hebefeier“. 42 Jungen nahmen am Diözesansportfest am 13. Juli 1930 in Regensburg teil. Das erste bescheidene Auftreten der Turner erfolgte auf dem Bezirksturnfest in Windischeschenbach am 30./31. August 1930. Mehrere Jungen erhielten Preise, manche sogar „Kränzchen“. Die Deutsche Jugendkraft Floß veranstaltete 1930 mit den DJK-Ortsgruppen Neustadt/WN und Waldthurn eine Carl-Mosterts-Feier. Zum Abschluss der Wettkämpfe bei der Preisverteilung ergriff auch Pater Solan das Wort und rief zur tatkräftigen Mitarbeit in der kath. Deutschen Jugendkraft auf. In den Gerätekämpfen an Reck und Barren, im leichtathletischen Vierkampf und in Einzelkämpfen erreichten die Neustädter DJKler viele gute und beste Preise. Um den DJK-Gedanken auch in Neustadt zum Durchbruch und zum Siege zu verhelfen, veranstaltete man am 12. Oktober 1930 eine Carl-Mosterts-Feier, über die die Zeitung unter anderem berichtete: „Das war eine mächtige Kundgebung, der erste Aufmarsch der Deutschen Jugendkraft Neustadt/WN am letzten Sonntag. Im Gotteshaus richtete Pater Solan ermunternde Worte an die junge Garde. Die Deutsche Jugendkraft zeigte sich heute zum erstenmal in der Öffentlichkeit und sei zum Gotteshaus geeilt, um sich Gottes reichsten Segen für das künftige Wirken zu holen. Die Deutsche Jugendkraft sei als rein katholischer Turn- und Sportorganisation von dem ewigen Prälat Carl Mosterts ins Leben gerufen worden.“ Nach dem Gottesdienst zogen die jugendlichen Kämpfer auf den Sportplatz. Der Nachmittag war mit Geräteturnen und Faustballwettkämpfen ausgefüllt. Eine abendliche Siegesfeier beendete den so schön und würdig verlaufenen Mosterts-Gedenktag.
Inzwischen war der Jugendheimbau dank der tatkräftigen Hilfe aller Mitglieder endlich fertig geworden.

In kürzester Zeit wurde das Jugendheim fertig gestellt 

In kürzester Zeit wurde das Jugendheim fertig gestellt.

Die schöne Eröffnungsfeier am Montag, den 10. Nov. 1930 durch den kath. Gesellenverein wurde „durch leichtsinniges Festanschießen unserer Jungens getrübt, denn Mitglied Hans Schmid schoss unseren Vorstand Anton Meister in die linke Hand, sodass diese im Krankenhaus operiert werden musste. Die Kugel konnte leider nicht entfernt werden.“ So die Chronik. Die eigentliche Eröffnungsfeier fand am 30. Nov. statt. Nun konnten die Turnstunden regelmäßig alle Wochen gehalten werden. Leider musste nun Pater Solan Rodach von seiner, ihm ans Herz gewachsenen Jugend Abschied nehmen. Am 29. Juli 1931 fand man sich zu einer Abschiedsfeier zusammen. Hr. Heinrich Hirsch würdigte in seiner Ansprache das Wirken des scheidenden Seelsorgers in Neustadt und seine Verdienste um den Aufbau der Deutschen Jugendkraft in Neustadt. Die DJK-Abteilung trug mit einer Turnerriege zur Verschönerung des Abends bei.

War bisher die DJK Neustadt nur eine Sportgruppe des Jungmännervereins, so gab sie sich auf der Generalversammlung am 18. Nov. 1931 eine eigene Vorstandschaft, um die sportlichen Belege und die erzieherische Aufgabe an der sporttreibenden Jugend intensiver betreiben zu können Unter großen Mühen und Opfern kam das Bezirkssportfest der Deutschen Jugendkraft am 25./26. Juli 1931 in Neustadt zustande. Es nahm einen glänzenden Verlauf und war wohl der sportliche Höhepunkt der DJK vor dem Krieg.

Für alle DJKler sehr bitter, aber nicht unerwartet kam dann das Verbot durch das Nazi-Regime. Ab 31. Mai 1934 wurde es nicht mehr gestattet, die Abzeichen zu tragen und damit war die DJK Neustadt offiziell von der Bildfläche verschwunden. An Stelle der DJK trat die Hitlerjugend. Aber die DJK war in der Zwischenzeit eine Gemeinschaft geworden, die sich durch ein Verbot nicht so schnell auseinanderbringen ließ. Man traf sich immer wieder und erst der Beginn des Weltkrieges 1939 zerstreute alle DJKler und machte ein weiteres Zusammentreffen unmöglich.

Nach dem furchtbaren Ende des Krieges 1945 dauerte es noch einige Jahre, bis es wieder möglich wurde ein geregeltes Vereinsleben aufzubauen. Im Auftrag des H. H. Stadtpfarrers Max Vetter lud der 2. Kooperator Pater Paul Meindl vom Kloster St. Felix alle früheren, noch lebenden Mitglieder der DJK und alle an einer Neugründung interessierten Jugendlichen und Bürger zu einem Ausspracheabend ins kath. Jugendheim. Es war am 9. Juni 1952. Referent war der damalige 2. Vorsitzende des Diözesanverbandes und Landtagsabgeordnete Willi Schaller. Seine aufmunternden und klaren Worte fielen auf fruchtbaren Boden. Nicht weniger als 56 Anwesende ließen sich an diesem Abend in die DJK aufnehmen. Es waren folgende alte DJK-Mitglieder: Werner Theodor, Artmann Ludwig, Bergler Josef, Hönning Hans, Kamm Franz, Meierhöfer Heinrich, Fröhler Hans und Schneck Ludwig. Dazu kamen 48 Jugendliche und Erwachsene. Erster geistlicher Beirat wurde Pater Paul Meindl, erster Vorsitzender der seit 3 Jahren in Neustadt tätige Lehrer Rudolf Katzenberger. Die wiedergegründete Gemeinschaft gab sich den Namen „DJK St. Martin Neustadt/WN. Im Juni 1952 genehmigte der Stadtrat die kostenlose Überlassung des Jugendheimplatzes für die DJK, die ja im Jahre 1928/29 den damaligen Froschweiher durch eigene Arbeitsleistung trockengelegt, eingeebnet und zu einem Sportplatz ausgebaut hatte. Der Aufschwung der DJK war enorm. Innerhalb eines halben Jahres kletterte die Mitgliederzahl auf 150.

Aus dem weiteren Vereinsleben möchte ich nun chronologisch berichten und wegen der Fülle der Begebenheiten und Ereignisse nur die wichtigsten Daten aufführen:


1952 

Juni 1. Teilnahme an den Jugendstadtmeisterschaften, beste Gesamtmannschaft in Leichtathletik.
September 1. Diözesansportfest der DJK in Weiden. 6 erste Sieger, 5 zweite Sieger, Sieg in der DJK Staffel. Faustballturnier beim TB Weiden. Gründung einer DJK Mädchengruppe.

  
1953 

Januar Gründung der DJK Kreisgemeinschaft Weiden im Jugendheim Neustadt/WN.
Mai Beginn der Diözesanmeisterschaften in Faustball, Fußball und Tischtennis.
Juli Kreissportfest der DJK in Weiden: Teilnahme von 40 Sportlern der Neustädter DJK. Sieben 1. Sieger, viele 2. und 3. Siege. Bundessportfest in Schweinfurt: Schubert Hermann 7. Platz im Kugelstoß. Viele Schlachtenbummler aus der DJK Neustadt/WN. per Rad nach Schweinfurt.


1954 

Juli Platzeinweihung der DJK Weiden. Kreissportfest und Diözesanmeisterschaft.
August Faustballturnier der Ver. Ostdeutscher Landsmannschaft. DJK Neustadt 2. Platz.
Dezember Kameradschaftsabend des Kreises Weiden im Jugendheim.


1955 

Januar Generalversammlung, Gustav Spöckl 1. Vorsitzender. Bisheriger Vorsitzender Katzenberger war Senior der KF Neustadt geworden.
April Festausschusssitzung wegen des 25 jährigen Stiftungsfestes der DJK Neustadt.
Juni Am 12. Juni 25 jähriges Stiftungsfest der DJK mit Bannerweihe.
August Gedenkfeierstunde zum Tode des 1. Vors. der DJK Prälat Ludwig Wolker. Faustballturnier in Grafenwöhr, 1. Platz DJK Neustadt/WN.
September Diözesansportfest in Amberg. Mehrere 1., 2. und 3. Preise. Gründung des Stadtverbandes für Leibesübungen.


1956 

Januar Generalversammlung: 156 Mitglieder
April Wolker-Gedächtnislauf, abends Werbeabend mit reichhaltigem Programm.
Mai Erste Verbandsrunde der Fußballer in der C-Klasse.
September Geistlicher Beirat Pater Paul verlässt Neustadt/WN. Großer Abschiedsabend im Jugendheim.


1957 

Mai Kreismeisterschaft im Fußball in Neustadt. DJK Neustadt 1. Kreismeister. Besuch bei Pater Paul in Scheinfeld.
August Bundessportfest in Paderborn. Fußballmannschaft der DJK Neustadt wird 3. Bundesmeister.


1958 

Januar Generalversammlung: 238 Mitglieder.

 
1961 

Januar Generalversammlung: Hans Fröhler wird 2. Vorsitzender
November Notarielle Beglaubigung des Pachtvertrags über den neuen Sportplatz.


1962 

Februar Diözesantag in Weiden.
Juli Diözesansportfest in Weiden.


1963

Vorarbeiten für den Sportplatzbau.


1965 

Einweihung des neuen DJK Sportplatzes durch Domkapitular Küffner, Weihe des Heimes.

10. / 11. Juli Einweihung des neuen DJK Sportplatzes durch Domkapitular Küffner, Weihe des Heimes.


1967 

Januar Generalversammlung nach missglückter Wahl abgebrochen.
März Wiederholung der Generalversammlung: Neuer 1.Vorsitzender Hans Fröhler. Dank an Gustav Spöckl, der 13 Jahre 1.Vorsitzender war.
Juni Aufstieg der 1. Fußballmannschaft in die B-Klasse.
September Katechet Josef Grell wird Geistlicher Beirat.


1968 

Juli Primiz unseres Sportkameraden (Fußball) Felix Meier in Neustadt.
Gründung einer Alte Herren Mannschaft Fußball.


1969 

Juni Abstieg der Fußballer in die C-Klasse. Neuer Trainer Heini Meier.
Generalversammlung: 389 Mitglieder.
Erfolge der TT-Abteilung, der Leichtathleten, neuer Schwung bei den Fußballern.
August Christian Willibald von der DJK Neustadt/WN. wird 1. und deutscher Meister im Speerwerfen männliche Jugend B beim 6. Bundessportfest der DJK in Augsburg.


1970 

Januar Jahreshauptversammlung: 412 Mitglieder.
Erfolgsberichte aus den Sparten Leichtathletik, Fußball, Tischtennis, Frauen und Mädchen.


1971

Januar Generalversammlung: Hans Sailer neuer 2. Vorsitzender.
März Zum 3. Mal Einbruch in das DJK Sportheim. Blinde Zerstörungswut.
Juni Wiederaufstieg der Fußballer in die B-Klasse.
September Kaplan Robert Hüttner wird Geistlicher Beirat.


1972 

Januar Jahreshauptversammlung: 430 Mitglieder.
MdL Hans Lukas lobt die „bemerkenswerte Aktivität" der DJK 20 Jahre seit Wiedergründung.
April Rücktritt des bisherigen Vorstandes Hans Fröhler.
Mai Außerordentliche Generalversammlung.
Hans Sailer wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.
September Feier des 20. Jahrestages der Wiedergründung: Ehrengast Pater Paul Meindl. Goldene Vereinsehrennadel an Pater Paul und Rudolf Katzenberger.
Fußballspiel Alte Herren – Landratsamt: Reinerlös von 500.- DM an beide Kindergärten.


1973

Januar Generalversammlung mit MdB Max Kunz, Michael Ringer, Willi Schaller, Weiden. Hans Sailer und Hans Walbert wieder zu Vorsitzenden gewählt.
Juli Meisterschaftsfeier bei Walbert.
Fußball: Aufstieg in die A-Klasse.
Tischtennis: Aufstieg zweier Mannschaften in die nächsthöhere Klasse (Oberpfalzliga).
Empfang der Fußballmannschaft durch Bürgermeister Binner im Rathaussaal.


1974

März Jahreshauptversammlung: sieben Sparten, 536 Mitglieder, acht geprüfte Übungsleiter mit A-Schein, zwei Anwärter.


1975 

März Generalversammlung: Rudolf Katzenberger 2. Vorsitzender der DJK.
Juli Beginn des Baues von 3 Tennisfeldern und des Erweiterungsbaues mit Umkleide- und Brauseräumen.
21. Juli Gründungsversammlung der Abt. Tennis: 142 Gründungsmitglieder.
September Jahreshauptversammlung der Tennisabteilung: 180 Mitglieder.
Volleyballturnier in Vohenstrauß: DJK Neustadt/WN. 1. Platz unter 5 Teilnehmern.
Verabschiedung von Kaplan Hüttner als geistlicher Beirat.


1976

März Jahreshauptversammlung: neun Sparten, 794 Mitglieder. 12 Übungsleiter mit A-Schein, 13 weitere Übungsleiter. 2300 Trainingsstunden im Jahr 1975.
Neubau kurz vor Vollendung.
Abstieg der Fußballer in die B-Klasse.
Tischtennis: 3 Mannschaften Herbstmeister.
2. Mannschaft Aufstieg in II. Bez. Liga Nord.
Mai Beginn von „Trimm-Trab“.
Juni Wiederaufstieg der Fußballer in die A-Klasse. Meisterschaftsfeier im DJK-Sportheim.
Juli Einweihung der neuen Tennisanlage mit großem Sommernachtsfest. „Fünfjährige“ Jubiläumsfeier der Alten Herren. Jubiläums-Pokalturnier.


1977 

März Generalversammlung: 833 Mitglieder. DJK im Breitensport an führender Stelle im Landkreis.
12 Übungsleiter mit A-Schein, 25 weitere Übungsleiter, 2500 Trainingsstunden im abgelaufenen Jahr.
Umbau des Sportheims beendet. Ehepaar Feistl Pächter. Ab 1. 1. 77. Mitglieder leisteten 3000 freiwillige Arbeitsstunden für den Sportheimumbau.


1978

Februar Jahreshauptversammlung der Leichtathletik-Abteilung: Neuer Aufschwung von Berti Vollath und Annemarie Nachtmann.
März 1. Internationaler Wandertag, ausgerichtet von der Sparte Wandern, fast 5000 Teilnehmer.
April Beginn der weiteren Instandsetzungsarbeiten im Hinblick auf das 50-jährige Jubiläum im Juli.
Juni / Juli 50-jähriges Gründungsfest: Sportwoche, in der sich sämtliche Abteilungen mit Turnieren einbrachten, einbrachte, Festkommers, Festgottesdienst, Bannerweihe und Sportheimeinweihung durch DJK-Landesbeirat Pater Martin Söll, Festzug vom Jugendheim zum DJK-Sportplatz und Unterhaltung im Festzelt.
Pfarrer Josef Greil wird zum Ehrenmitglied ernannt.


1979 

Januar Sämtliche Abteilungen arbeiten als Wirtschaftseinheit und bringen eigenständige Etats ein.
Juli Kindersportveranstaltung des BLSV auf dem DJK-Sportgelände mit rund 800 Kindern.


1980

Februar Teilnahme mit einem DJK-Wagen am erstmals wieder durchgeführten Faschingszug.
April Jahreshauptversammlung mit Film über 50-jähriges Gründungsjubiläum.
Oktober Günther Böhm führt die Tennisabteilung.


1981

März Jahreshauptversammlung: Alois Spachtholz wird 2. Vorsitzender, Helmut Kuhn 1. Kassier.
Stadtpfarrer Albert Fuchs wird verabschiedet.
Juli Rudolf Katzenberger wird zum Ehrenmitglied ernannt.


1982

März Abteilungsleiter der Wanderer, Karl Schmal, tritt zurück.
Juni / Juli Sportwoche und Zeltbetrieb anlässlich der 750-Jahr-Feier mit Fußball- und Tennisturnier, Mehrkampftag der Leichtathleten, internationalem Wandertag, Ehrungen und Sommernachtsfest.


1983

September Gründung der Basketballabteilung durch Willi Merkl.
Verbriefung des Grundstückstausches zur Errichtung des B-Sportplatzes.


1984

Januar Volleyball-D-Jugend wird Bayerischer Meister.
Mai Volleyball-D-Jugend wird Deutscher Vizemeister.


1985

Januar Wanderabteilung löst sich auf.
März Horst Wiesinger wird in der Jahreshauptversammlung zum 1. Vorsitzenden, Willi Bayer zum 2. Vorsitzenden gewählt.
Mai Erweiterte Tennisplätze werden eingeweiht


1987

Juni Fußballjugend steigt in Kreisklasse auf.
Tischtennisjugend männlich und weiblich erringen Meisterschaft in ihren Klassen.
Basketballjugend erringt ebenfalls Meisterschaft.
Mitgliederzahl der Tennisabteilung wird auf 350 begrenzt.


1988

April Jahreshauptversammlung: Es kann kein Nachfolger für den zurückgetretenen 1. Vorsitzenden Horst Wiesinger gefunden werden. Willibald Bayer führt den Verein kommissarisch.
Eine neue Ehrenordnung wird verabschiedet.
Juli Verein feiert 60-jähriges Bestehen mit eindrucksvollem Festgottesdienst.


1989

März Jahreshauptversammlung: Werner Fischer wird zum Vorsitzenden gewählt, als Stellvertreter fungieren Willibald Bayer und Heinrich Maier.
Sportliche Erfolge durch Aufstieg der 1. Basketball-Herrenmannschaft in die Bezirksliga, die Bezirksligameisterschaft der Tennisjunioren und die nordbayerische Meisterschaft der Volleyball A-Jugend.
Knapp 1.100 Mitglieder gehören dem Verein an.
Juni Es gibt erstmals ein DJK-Kinderfest.
September Geistlicher Beirat Heinrich Weber wird verabschiedet.
November Die Leichtathletikabteilung wird wieder belebt mit dem kommissarischen Leiter und Trainer Willi Lohwasser, sowie den Trainern Andreas Neumann, Siegfried Muckenschnabel und Georg Hofmeister.


1990

April Mitgliederversammlung fasst den Beschluss, das geplante Bauvorhaben „Sanierung und Erweiterung des Sportheims und Erweiterung des B-Platzes zu realisieren.
1.190 Mitglieder gehören zum Verein.
August DJK organisiert Veranstaltung „Ballartist 90“ und erhält allgemeines Lob für die Veranstaltung.


1991

April Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen: Die Vorstandschaft um 1. Vorsitzenden Werner Fischer wird wieder gewählt.
Ein erstmals in dieser Form durchgeführter Ehrenabend fand großen Anklang.
1.294 Mitglieder zählt die DJK.
Juni US-Army rückt mit schwerem Gerät an; ca. 10.000 m³ Erde werden für den B-Platz bewegt. 
Alle Arbeiten können auch die schwersten Maschinen nicht erledigen. Muskelkraft wurde von den Helfern verlangt.


Bau des B-Platzes ist im vollen Gange.

Bau des B-Platzes ist im vollen Gange.


1992

April Jahreshauptversammlung.
Ärger mit giftigem „Kieselrot“ auf der Aschenbahn
September Ehrenabend anlässlich der 40-jährigen Wiedergründung der DJK am 9.6.1952.


1993

März Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Vorstandschaft um 1. Vorsitzenden Werner Fischer wird im Amt bestätigt.


1994

April Jahreshauptversammlung.
Großes Thema ist der laufende Um- und Erweiterungsbau des Sportheims.
1.335 Mitglieder gehören der DJK an.
Dezember Offizielle Neueröffnung des umgebauten Sportheims.


Ein wahres Schmuckkästchen ist es geworden, unser neues Sportheim.

Ein wahres Schmuckkästchen ist es geworden, unser neues Sportheim.


1995 

Januar Kompletter Wechsel in der Tennisabteilung: Johann Eger wird zum Vorsitzenden gewählt.
März Annemarie Nachtmann gibt nach 40 Jahren Leitung der Gymnastikabteilung an Renate Kreuzer ab.
April Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen: Vorsitzender Werner Fischer wird im Amt bestätigt.
1.392 Mitglieder gehören nun dem Verein an.
Dank an alle, die sich am Umbau des Sportheims eingebracht haben.
Juli Einweihung des umgebauten Sportheims und des B-Spielfeldes mit Festzeltbetrieb, Sportprogramm, Festgottesdienst und DJK-Kinderfest.
2. Herrenmannschaft Tischtennis steigt in die 3. Bezirksliga auf.
Vereinszeitschrift „Spontan“ erscheint erstmals.
November 25 Jahre „Mutter + Kind Turnen“.
Annemarie Nachtmann wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Norbert Frisch und Karl Schmidberger erhalten das DJK-Ehrenzeichen in Gold.
Dezember 20 Jahre Rhythmische Gymnastik


1996

April Jahreshauptversammlung.
20 ausgebildete Übungsleiter sorgen für den sportlichen Nachwuchs.
Basketballmädchen erringen Meisterschaft der B-Jugend.
Dem Verein gehören nun 1.422 Mitglieder an.
Alte Herren feiern 25-Jähriges mit Festkommersabend und Fußballspiel DJK-Altliga gegen Landkreisauswahl.


1997

April Jahreshauptversammlung: Rudi Färber löst Werner Fischer als Vorsitzender, Wolfgang Schwarz Willi Bayer als Stellvertreter ab. Max Peter wird zum Geschäftsführer gewählt.
30 Übungsleiter betreuen die Sportler.
September PC hält Einzug im Geschäftszimmer und der Vereinsverwaltung.
Oktober Badmintonabteilung wird gegründet.


1998

April Jahreshauptversammlung.
Alexandra Lohwasser schafft Sprung in die Basketball-Jugendnationalmannschaft.
DJK tritt als erster DJK-Verein in Bayern mit eigener Homepage im Internet auf; Ersteller ist Peter Schnappauf.
Juli 70-Jahr-Feier mit Festgottesdienst und Festabend im DJK-Sportheim.
Dezember Mitgliederstand erstmals über 1.500.


1999

April Rudi Färber tritt 1 Tag vor der Jahreshauptversammlung überraschend als Vorsitzender zurück. Stellvertreter Wolfgang Schwarz und der neu gewählte 3. Vorsitzende Willi Bayer führen den Verein kommissarisch. 
Die Straße zum Sportheim wurde erneuert.
Bildung eines Bauausschusses zur Erstellung eines Kleinspielfelds.
November Wolfgang Schwarz wird im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Vorsitzenden gewählt.


2000

April Felix Beutler wird bei der Jahreshauptversammlung der DJK-Ehrenbrief der Diözese verliehen.
Juli Das für die Fußballjugend erstellte Kleinspielfeld wird eingeweiht.


2001

April Führungsteam mit Wolfgang Schwarz an der Spitze wird bei der Jahreshauptversammlung bestätigt.
Juni Arbeiten zur neuen Gestaltung des Vorplatzes vor dem Sportheim mit zwei neu erstellten Garagen sind weitgehend abgeschlossen.
Ein Werbeteam erarbeitet Verträge für die Bandenwerbung am Fußballplatz.
September Ehrenabend. Neben zahlreichen langjährigen Mitgliedern werden die Ausnahmesportler Manuel Ziegler und Alexandra Lohwasser (Leichtathletik) besonders geehrt.
November Vereinszeitschrift „Spontan“ wird wieder ins Leben gerufen.


2002

April Jahreshauptversammlung; Vorsitzender Wolfgang Schwarz ist zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan abkommandiert.
195 verliehene Sportabzeichen sind einsame Spitze im Kreis
Mitgliederzahl: 1.710. 
September DJK wird DFB-Stützpunkt. 
Lohn für Jahrzehnte lange Jugendarbeit: Die DJK wird DFB-Stützpunkt für Jugendförderung


2003

April Jahreshauptversammlung; Führungsteam um Vorsitzenden Wolfgang Schwarz wird im Amt bestätigt
Juni 75-Jahr-Feier der DJK